…nur noch nicht von jedem. Jeder Gutmensch mußte vor der Wahl sich
gegenüber seinesgleichen die Versicherung abgeben, auf der richtigen Seite
zu stehen, indem er vor der Wahl der AfD warnte. Genutzt hat es
offensichtlich nicht wirklich etwas. Und ich hatte gehofft, daß nach der
Wahl dieses unerträgliche Demokratie- und Hetz-Gesülze aufhören würde.
Falsch gedacht. Ganz besondere Gutmenschen und Zuspätkommer mußten
nach der Wahl doch noch zum Ausdruck bringen, wie schrecklich doch
alles ist, der Untergang nun droht, indem das Vierte Reich jetzt aufgebaut
werden würde. Aber immerhin ging es diesbezüglich dann gestern doch schon
etwas ruhiger zu. Nebenbei gab es noch ein paar Eklats durch linke
Journalisten und durch die Tagesschau in einfacher Sprache, deren
Vereinfachungen dann zu knallharten Lügen und Desinformation geführt haben.
Aber die Propagandisten sind ja immer die anderen…
Was die weitere Entwicklung betrifft, bin ich mir relativ sicher, daß
sich Friedrich Merz nicht mehr lange halten kann. Wie erwartet, hat er
wieder bedeutungsschwangere Worte losgelassen und die AfD in die ganz
rechte Ecke gestellt, direkt neben Adolf und seinen Kumpanen. Dieser Erguß
ließ aber gleichzeitig erkennen, daß Merz seine Verantwortung an dem
CDU-Desaster nicht realisiert oder nicht realisieren will. Die ersten
trauen sich schon aus den Schützengräben und schießen scharf. Ein
Journalist meinte, es gäbe in der CDU niemanden mehr, der Merz noch stützt,
außer den ganz treue Vasallen um ihn herum, halt ein paar Apparatschiks,
die dann wahrscheinlich mit Merz untergehen und ihren innerparteilichen
Einfluß verlieren werden.
Mein Chef, mit dem ich wetten wollte, hat auch schon abgewunken. Bis zum
Ende des Jahres ist Merz kein Bundeskanzler mehr, da ist er der gleichen
Meinung. Es könnte tatsächlich noch viel schneller gehen. Das wäre gut,
denn jeder weiterer Tag unter Merz ist ein verlorener Tag für uns alle.
Ich bin böse: Ich freue mich eigentlich mehr über den Mißerfolg der CDU
als über den eigentlich wirklich tollen Erfolg der AfD, auch wenn es dort
nicht zur absoluten Mehrheit gereicht hat.
Deutlich unter 20%, nochmal kräftig unter die Vorhersage abgesackt, ist
schon mal eine Ansage. Faktisch halbiert. Die Hütte brennt bei denen. Da
bin ich wirklich gespannt, wie die Gesamtpartei darauf reagiert. Mit ein
paar wohlgeformten, pointierten Worten eines Herrn Merz läßt sich das
sicher nicht vom Tisch fegen.
Interessant ist aber auch eine Aussage zur SPD: Während sich numerisch
kaum etwas geändert hat und sich die Partei dafür feiert, läuft durch die
Presse, daß vier von fünf SPD-Wählern die Partei nicht aus
Überzeugung gewählt haben, sondern, weil sie die AfD verhindern wollten.
Soll heißen: Eigentlich wäre die SPD an der Fünf-Prozent-Hürde
gescheitert!
Zehn Billionen Euro Privatvermögen sollen auf den Bankkonten der Bürger
der EU-Mitgliedsstaaten liegen. Das sind Gelder, die sich die
sozialistische EU-Diktatur unter von der Leyen sich nicht entgehen lassen
will.
So phantasiert von der Leyen auf einer Veranstaltung darüber, wie die EU
dieses nutzen könnte. Wenn ich das richtig verstehe, geht es darum, daß die
Banken dieses Geld an die EU weiterleihen soll, eine Art
Zwangskredit/-anleihen.
Noch sind das Phantasien. Aber wenn sie davon redet, kann man sicher
sein, daß sie im Hintergrund schon die Möglichkeiten ausloten läßt.
Tichys Einblick berichtet.
Wie schon tausendmal erwähnt, es ist das Prinzip der kleinen
Schritte.
Ich hatte vor ziemlich
genau einem Monat berichtet, daß die EU scheinbar eine Kehrtwende in
Sachen Bargeld-Erhaltung gemacht hat. Ich hatte damals schon dahinter eine
Falle vermutet. Man kann der EU noch weniger trauen als Friedrich Merz.
Jetzt meldet sich der Bargeld-Aktivist Hansjörg Stützle wieder zu Wort
und bestätigt genau das: Zwar müßten Läden danach tatsächlich Bargeld
annehmen, aber es gibt daneben zwei Ausnahmen: Automaten müßten das nicht,
was natürlich problematisch ist: Ich habe am Parkplatz, im öffentlichen
Nahverkehr oder im Schwimmbad keine Alternative, ich kann bildlich
gesprochen nicht zum Aldi statt zum Lidl gehen. Eine weitere Ausnahme soll
für den Staat gelten. Mit einfach herbeigeredeten Argumenten soll sich der
Staat von der Bargeldannahmepflicht entschuldigen können. Stützle meint,
die EU mache durch diese beiden Einschränkungen das Bargeld künstlich
unattraktiv bei den Bürgern und treibe die Kosten für das Bargeld nach
oben. Ein weiterer Kritikpunkt ist, daß die Neuregelung nicht die
Verfügbarkeit von Bargeld durch Automaten regele. Er erwähnt dabei die
Verhältnisse in Schweden, wo einem zugemutet wird, bis zu 25km zu reisen,
um an Bargeld zu kommen. Solche Verhältnisse könnten uns auch drohen.
Stützle ruft auf, sein Video zu verbreiten.
Ich habe es bei
Professor Rieck gesehen, und bitte Euch hiermit auch, es zu verbreiten.
Immer daran denken: Bargeld ist gedruckte Freiheit!
Ein anderer kleiner Schritt, der gerade die Runde macht, ist das
eingeführte Verbot für Nicht-EU-Banken, Konten für Bürger von
EU-Mitgliedsstaaten zu eröffnen. Die EU will wohl damit die Kapitalflucht
einschränken. Das Thema kreist jetzt seit einigen Tagen in den Social Media
herum, von der Mainstream- und auch den neuen Medien leider bislang wenig
aufgegriffen. Kritiker sehen darin eine Vorbereitungshandlung, um Bürger
später direkt oder indirekt (z.B. über die Inflation) zu enteignen. Konkret
geht es um die »CRD VI«-Regelung, die die EU schon 2024 unterhalb der
Wahrnehmungsschwelle beschlossen hat, und die im Januar 2027 ihre Wirkung
entfalten wird. Ein paar Falschinformationen kursieren hierzu allerdings
auch. Ich habe dieses
Video von Marc Friedrich gefunden, das versucht, ein bißchen Licht ins
Dunkel zu bringen (nicht ohne natürlich seine eigenen Produkte anzupreisen
– sei es ihm gegönnt). Drei wichtige Aussagen gibt es: Einerseits gibt es
einen Bestandschutz, wobei der Stichtag schon in der Vergangenheit liegt.
Andererseits könnten sich die Banken dazu entscheiden, aufgrund der neuen
Bedingungen ihre Geschäfte mit EU-Kunden einzustellen. Drittens besteht
wohl weiterhin die Möglichkeit, Konten zu eröffnen, auch bei Banken, die
keine Vertretungen in der EU haben (oder aufbauen werden), solange die
Initiative für die Geschäftsbeziehung vom Kunden ausgeht und nicht von der
Bank (Werbung).
Zum Glück kocht der Skandal in Köln noch weiter vor sich hin. Die Stadt
hatte die Abschiebung ausreisepflichtiger krimineller Migranten verhindert.
Allein daran sehe ich schon strafrechtliche Taten der Verantwortlichen der
Stadt Köln. Die Bild berichtet nun, daß die entsprechenden Migranten in der
Zwischenzeit 568 Straftaten begangen haben – die also ohne das
widerrechtliche Handeln der Stadt nicht geschehen wären. Ist das
strafrechtlich nicht schon Beihilfe oder gar Mittäterschaft? Kann da bitte
mal ein qualifizierter Jurist eine Strafanzeige stellen?
Und ich Naivchen dachte bei der geplanten unsinnigen Zuckersteuer, ich
wäre fein heraus, da ich seit vielen Jahren nur noch die zuckerfreie
Variante von Coca Cola trinke. Ich gebe es zu, ich habe mal wieder die
Sozialisten unterschätzt. Es geht den Sozialisten immer nur ums Geld, und
zwar das der anderen. Begründungen sind nur Vorwände, nicht mehr.
Wie jetzt brandfrisch herauskommt (Apollo News, Welt), plant Finanzminister Klingbeil die Zuckersteuer nicht nur
auf zuckerhaltige Getränke zu erheben, sondern beispielsweise auch die mit
Süßstoffen versetzten Getränke. Mit 26 Cent macht das bei Coca Cola im
Angebot einen Aufschlag von fast einem Drittel! Selbst als gesund und bei
den Vegetariern und Veganern beliebte Hafermilch ist davon bedroht.
Einfach irre nur noch. Irgendwie hoffe ich, daß bei den Wahlen
übernächsten Sonntag die AfD einen phänomenalen Sieg einfahren wird und das
in der Nachwirkung diese katastrophale Bundesregierung durcheinanderwirbeln
und möglicherweise beenden wird. Wir hätten dieses Geschenk wirklich
verdient.
Nachtrag: Der Shitstorm war wohl doch groß genug, daß Klingbeil –
natürlich skurril begründet – nun zurückrudert, wie die Bild berichtet. Das macht das nur noch deutlicher, daß die
die Bodenhaftung verloren haben.
War jetzt die letzten Tage still hier, lag aber nicht an einer Unlust
oder an Mangel an Themen (ganz und gar nicht), sondern einfach daran, daß
ich ein paar Tage Urlaub gemacht habe. Technisch hätte ich zwar prinzipiell
bloggen können, aber unter ziemlichen Aufwand. Und bei der Hitze hatte ich
dazu einfach keinen Trieb dazu.
In Frankreich hat das dortige Verfassungsgericht das Social-Media-Verbot
für Jugendliche für verfassungswidrig erklärt. Es hatte verschiedene
Kritikpunkte daran, unter anderem sah es auch die Meinungsfreiheit von
Jugendlichen zu stark eingeschränkt. Auch die ungeklärte Frage, wie
Erwachsene dann noch Social Media nutzen können und ob das eine
Ausweispflicht bedeute, war ein Kritikpunkt. Apollo News berichtet.
Die französische Regierung will jetzt nachbessern, aber geht das
überhaupt verfassungskonform? Das Urteil wird auf jeden Fall zu weiteren
Diskussionen führen, auch jenseits der französischen Staatsgrenzen.
Nachtrag: Siehe auch Tichys Einblick
Die Bundesregierung unter Federführung des Innenministeriums plant ja
gerade eine große Reform der Geheimdienste. Etliche hundert Seiten ist der
Entwurf und somit groß genug, schwerwiegende Sachen dort zu verstecken.
Eine davon ist, daß nach den Planungen die Autohersteller auf Zuruf
sämtliche gesammelten Daten von den Autos ihrer Kunden herausgeben müssen.
Neben vielen durch Vorgaben der EU anfallenden Telemetriedaten können das
auch tatsächlich Positionsdaten und Nutzungszeitpunkte des Fahrzeugs sein,
also können Bewegungsprofile daraus erstellt werden. Viele Hersteller,
gerade auch Premiummarken, bieten ja zusätzlich zu den Pflichtauflagen der
EU noch zusätzliche Dienste an, teils sogar kostenlos, weil sie tatsächlich
an den Daten interessiert sind. Die werden dann natürlich dann auch unter
die Herausgabepflicht fallen.
Der gläserne Bürger wird Wirklichkeit. Schranken, die vor langer Zeit mal
das Bundesverfassungsgericht gesetzt hat (Urteile zur Volkszählung und
Vorratsdatenspeicherung), werden so langsam, aber stetig unterwandert. Ich
bin mir auch ziemlich sicher, daß hier noch nicht Halt gemacht wird. Es
wird immer weiter getrieben werden.
Tichys Einblick hat hier einen längeren Artikel dazu.. Die Welt hat
zwar auch berichtet, aber leider hinter der Bezahlschranke.
…wenn ein 150%iger SED-Scherge – ein ehemaliger Politoffizier und
stellvertretender Kompaniechef einer DDR-Grenzeinheit, die den vorletzten
Mord an einem DDR-Flüchtling begangen hat – anderen Menschen ihre
demokratische Gesinnung absprechen will.
Daß dieser Mensch bei der Polizei arbeiten darf, ist noch ein weiterer
Skandal.
Berichte bei Apollo News (Äußerungen, Analyse, Hintergrundbericht über den Mann aus dem Jahr 2023), Bild, Nius (Bericht, Kommentar 1, Kommentar 2).
Nachtrag: Noch ein weiterer Bild-Artikel mit Hintergrundinformationen zu dem
Mann, der demnächst in Ruhestand geht.