Irgend jemand im Bundestag spinnt: Die AfD schwenkt eine Deutschlandfahne
von einem Balkon des Bundestags während einer Demonstration vor den Türen.
Hauspolizei kommt und ermahnt die Abgeordneten. Bild hat Videoausschnitte Die Pressestelle bezeichnet das als
politische Darstellung, die nicht gestattet sei! Ein Hohn und
Irrsinn. Einer der AfD-Abgeordneten verweist auf die Flagge, die auf dem
Reichstag weht, von Storch auf eine Regenbogenfahne, die am Fenster eines
Abgeordnetenbüros klebt. Erinnerungen werden auch wach, als Angela Merkel
bei einer Wahlparty den Kollegen mit bösem Blick die Deutschlandfähnchen
entriß und sie verächtlich entsorgte.
Siehe auch Apollo News, Nius.
Heise berichtet, daß sich bei den Verhandlungen zwischen
EU-Kommission und -Parlament Änderungen an den Plänen ergeben haben, die
als »Verbesserungen« dargestellt werden. Allein, mir fehlt der Glaube.
Nichtverfolgbare »Offline«-Transaktionen in begrenzter Höhe, d.h. die nicht
über die Server der EZB laufen, sollen nun möglich werden. Leser vom
Heise-Forum haben da auch Zweifel. Es gibt da nämlich ein Grundproblem,
dessen sich Politiker nicht mit einem Federstrich entledigen können. Wie
verhindert man, daß Geld mehrfach ausgegeben werden kann? Während
physikalische Zahlungsmittel wie Geldstücke und -Scheine sich nicht einfach
duplizieren lassen, geht das mit Daten beliebig. Und was heißt schon
wirklich »offline«? Irgendwann verbindet sich das Mobiltelefon am Ende doch
wieder mit dem Server. Wer sagt denn dann, daß nicht alle im Offline-Modus
getätigten Transaktionen feinsäuberlich hochgeladen werden? Egal wie, im
Online-Modus wird es keine Anonymität geben, und daher wird der digitale
Euro kein Ersatz für das Bargeld. Das ist illusorisch und da hilft auch
keine Propaganda. Ich muß mal schauen, was die Kritiker zu dem Kompromiß
sagen.
Hätte mich auch sehr gewundert: Ministerpräsident Günther ist natürlich
für staatlich bevorzugte Medien, die gehorsam sind und dadurch einen
»Public Value« besitzen. Junge Freiheit, Apollo News
Ich muß nochmal auf den Mordfall Henry Nowak in Großbritannien
zurückkommen. Das politische Spiel nach den Demonstrationen, die in der Tat
auch Gewalt umfaßten, war vorhersehbar und kommt so sehr bekannt vor – von
uns. Die britische linke Gutmenschenregierung wirft den Demonstranten vor,
sie seien ein rechter Mob, der das Land »spalten« wolle. Wie bei uns, wenn
nach Morden Demonstrationen gegen migrantische Gewalt stattfanden. Die
konservativen Politiker wie Nigel Farage werfen zudem dem Premierminister
Starmer eine gehörige Portion Doppelmoral vor. Als damals in den USA der
Schwarze George Floyd während einer Polizeiaktion ums Leben kam, wäre
Starmer einer der ersten gewesen, der als Unterwerfungsgeste vor den
Schwarzen symbolisch gekniet hat und das Lied der
Black-Lives-Matter-Kampagne im übertrangenen Sinne mitgesungen habe,
während er sich jetzt bei dem Weißen Nowak um eine eigene Stellungnahme
gedrückt und seine Innenministerin vorgeschoben hat, die dann eine eher
halbherzige Erklärung mit den erwartbaren Phrasen abgab.
Auch diese Doppelmoral kennen wir hier. Jährlich werden
Trauerveranstaltungen für die migrantischen Opfer der Anschläge in Hanau
oder Solingen abgehalten. Wenn jemand dergleichen das für deutsche Opfer
von Migranten macht, wird er beschimpft, beziehungsweise, wie die neuesten
Meldung von Apollo News erklärt, wird man vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt schon als rechtsextrem
eingestuft! Wo sind wir gelandet?
Nachtrag: Siehe auch Tichys Einblick
Ich dachte, ich hätte schon darüber berichtet, weil ich tatsächlich das
schon seit vielen Tagen in den neuen Medien verfolge. Aber eine Suche in
meinem Blog habe ich nichts dazu gefunden. Darum will ich das noch schnell
nachholen. Übrigens nimmt nach Tagen des Schweigens mittlerweile auch die
Mainstream-Presse in Deutschland Kenntnis von den Ereignissen und
berichtet.
In Großbritannien eskaliert gerade ein neuer/alter Fall: Letztes Jahr
kommt ein junger Sikh mit einem jungen weißen Briten namens Henry Nowak in
Streit. Der Sikh zückt ein zeremonielles Messer, sticht mehrfach auf den
jungen Mann ein. Die Polizei wird von Passanten gerufen, auch mit dem
Hinweis, es habe eine Messerstecherei gegeben. Sie trifft ein, der Sikh
behauptet, Nowak sei betrunken gewesen und habe ihn rassistisch beleidigt.
Sie nehmen den schon am Boden liegenden Nowak fest, legen ihm Handschellen
an. Nowak sagt mehrfach zur Polizei, daß er niedergestochen worden sei und
keine Luft bekäme. Aber die Polizei nimmt ihn nicht ernst. Sie untersuchen
ihn auch nicht wirklich. Erst, als er das Bewußtsein verliert, stellen sie
tatsächlich eine Verletzung fest und rufen den Notarzt. Der kann, als er da
ist, aber auch nichts mehr machen. Nowak ist tot. Der Sikh wird verhaftet,
aber Handschellen werden ihm nicht angelegt!
Der Täter ist jetzt vor ein paar Tagen zu lebenslanger Haft (d.h. etwa 21
Jahre) verurteilt worden. Danach wurden die Aufzeichnungen der Bodycams der Polizisten in einem
Video veröffentlicht. Und das zeigt wohl ein Totalversagen der
Polizisten (verzeiht mir, ich habe mir das Video bislang nicht angeschaut,
ich fürchte, ich ertrage das nicht). Es findet jetzt eine Untersuchung zu
den Polizisten statt, aber sie werden bislang nur als Zeugen und
nicht als Beschuldigte geführt. Der Unmut über das Verhalten der Polizei und auch die Einstufung als
Zeugen führte nun zu Demonstrationen und Ausschreitungen. Weiße Bürger
fühlen sich unter der sozialistisch-woken Regierung nur noch als
Untermenschen.
Nachtrag: Artikel bei der Jungen Freiheit und Bild (mit Ausschnitten aus dem Video)
Wie in allen totalitären Systemen werden Begriffe erst euphemistisch
benutzt, letztlich dann komplett umgedeutet und pervertiert. Der
vielzitierte Roman 1984 hat das ja ausführlich beschrieben. Wer die Sprache
beherrscht, der beherrscht den Geist.
»Europäischer Schutzschild für die Demokratie« ist so ein Begriff
und so heißt das neueste Projekt der EU. Unter dem Dach dieses Projekts
sind verschiedenste Teilprojekte geplant, die unterschiedliche Bereiche
adressieren, aber eins gemein haben: Systemtreue Meinungen, die die
»Wahrheit« darstellen, fördern und belohnen, kritische Meinungen – als
Manipulation und Desinformation diskreditiert – in ihrer Reichweite
einschränken, die Leute dahinter demonetarisieren, ihnen die Grundlage
ihrer Arbeit zerstören. Dabei geht es einerseits gegen die kritische Presse
und die Journalisten dahinter, andererseits natürlich auch gegen einzelne
Privatpersonen. Milliarden von Euro werden für dieses Projekt in die Hand
genommen. Das sind keine kleinen Scharmützel, das ist ein großangelegter
Atomangriff auf die Meinungs- und Rezipientenfreiheit, auf die
Pressefreiheit und auf die Freiheiten und Bürgerrechte allgemein. So ein
System ist nicht mehr demokratisch, und deshalb verhüllen sie sich um so
mehr in demokratische Gewänder.
Vielen Dank an die Autorin Pauline Voss von Nius, die einen höchst
informativen Artikel zusammengestellt hat. Den sollte jeder gelesen
haben.