Friedrich Merz hat den ersten Sündenfall begangen: Nach einer Wahl mit
der alten Regierung noch schnell die Verfassung ändern, um sich Vorteile
für die nächste Amtsperiode zu verschaffen. Während Merz jedoch das gemacht
hat, um sich sein Leben als zukünftiger Regierungschef zu erleichtern,
entsteht jetzt in verschiedenen Bundesländern der Trend, sich als mögliche
Verlierer (also vor der Wahl) oder tatsächliche Verlierer (nach der Wahl)
noch Vorteile zu sichern und der AfD Steine in den Weg zu legen. Ein mir
bislang unbekannter Verfassungsrechtler, Hinnerk Wißmann, regt sich in
einem Gastbeitrag der FAZ wohl ziemlich darüber auf. Das ist jedoch leider
ein Bezahlartikel, aber Apollo News zitiert die wichtigsten Punkte und Argumente aus diesem
Beitrag. Und an einer Sache ist mir auch wieder aufgefallen, daß meine
Fähigkeiten zur Intriganz tatsächlich unterentwickelt sind: Sollte der
antizipierte Erfolg der AfD sich anders einstellen (höher oder niedriger)
und damit die vor der Wahl durchgeführten Änderungen für die Altparteien
ungünstig sein, dann könne man ja einfach schnell nochmal die
Verfassung anpassen! Ich bin sprachlos!
In einem sind die Politiker wirklich gut: Ihr Versagen als Erfolg zu
verkaufen. So auch die schwarz-grüne Regierung in Nordrheinwestfalen unter
Ministerpräsidenten Hendrik Wüst. Gerade in NRW sind die Migrantenzahlen
besonders hoch, auch an den Schulen, und die Kenntnisse der deutschen
Sprache oft mangelhaft. Statt daran zu arbeiten, diese zu verbessern, z.B.
daß man außerhalb des regulären Unterrichts gesonderte Sprachförderung
durchführt, kommt diese unfähige Regierung auf die Idee, Schüler könnten
doch ihre schriftlichen/mündlichen Prüfungen in ihrer Muttersprache
ablegen. Verkaufen tut sie das als »Vielfalt« in einer eh schon migrantisch
durchsetzten Gesellschaft. Was für eine Bankrotterklärung! Wobei die Frage,
wer diese Prüfungen denn abnehmen sollte, nicht wirklich erklärt wird.
Lehrermangel ist natürlich auch in NRW ein großes Problem. Im Antrag wird
dann herumlaviert von Leuten mit »internationalen Biographien« (was wohl
der neue »politisch korrekte« Begriff für Migranten zu sein scheint).
Offenbar will man die Praxis von migrantischen »Quereinsteigern« ohne
pädagogische Qualifikation ausbauen, was ja auch im Sinne des
islamo-sozialistischen Umbaus der Gesellschaft wäre. Apollo News hat den Bericht.
Es wird ja hierzulande schon gemunkelt, daß die meisten Hakenkreuze im
öffentlichen Raum nicht von Rechten hingeschmiert werden, sondern von
Linken, die sich dann prominent im »Kampf gegen Rechts« profilieren
können.
In USA kommt jetzt ein Skandal in dieser Richtung ans Licht, der aber um
viele Größenordnungen schlimmer ist. Die amerikanische Organisation
»Southern Poverty Law Center« (SPLC), eine linksradikale Organisation, die
überall Haß und Hetze aus der rechten Ecke sieht, jeden Kritiker als
Rechtsradikalen markiert und gesellschaftlich und wirtschaftlich
abzuschießen versucht, ist jetzt aufgeflogen. Seit mehr als einem Jahrzehnt
haben sie selber Millionenbeträge über Tarnfirmen an rechtsradikale
Organisationen gespendet, inklusive dem Ku Klux Klan, die diese Spenden
natürlich auch genutzt haben, um in der Öffentlichkeit sichtbar zu sein. So
konnte das SPLC mit dem Aufzeigen des allgegenwärtigen Rechtsradikalismus
die Notwendigkeit ihrer Existenz begründen und Spendengelder
einsammeln.
Die amerikanische Bundesstaatsanwaltschaft hat nun nach umfangreichen
Untersuchungen und Erkenntnissen Klage wegen Betrugs an den Spendern
erhoben.
Ob es in Deutschland so weit geht, weiß ich nicht. Aber die angeblichen
Enthüllungen des »Recherche-Portals« Correctiv ist in der
Verwerflichkeitsskala nichts anderes. Sie haben hunderttausende
leichtgläubige linksorientierte Bürger mit Lügen um die »Wannsee-Konferenz
2.0« getäuscht.
Wer mal wissen will, wie die EU ihre woken »Grundwerte« den Ungarn
aufdrücken und sie zur Aufgabe ihres Kinderschutzgesetzes gegen das
Gendergaga zwingen will, der sollte sich mal diesen Artikel von Nius durchlesen.
Die Bundesregierung nimmt einen dritten Anlauf, um uns mit der
Vorratsdatenspeicherung zu beglücken. Natürlich fällt das Wort nicht ein
einziges Mal, aber der Name des Kindes ist auch unerheblich. Es bleibt, daß
die den Internet-Nutzern (DSL, Mobilfunk) zugewiesenen IP-Adressen und
-Ports verdachtsunabhängig gespeichert werden müssen. Die Dauer wurde zwar
auf drei Monate halbiert, ändert aber faktisch nichts an dem Problem. Nicht
mehr dabei zu sein scheint die Speicherung von Mobilfunkstandorten der
Benutzer, wobei einer der Artikel sich da etwas anders ausdrückt. Das
sogenannte Quick Freeze, also das intensivere Aufzeichnen von
Verbindungsdaten von tatsächlich Verdächtigen, welches lange als
Alternative zur Vorratsdatenspeicherung diskutiert wurde, kommt
jetzt wohl zusätzlich! Auch die Hürden für Funkzellenabfragen, eine
mittlerweile sehr beliebte Quelle für Ermittler, sollen gesenkt werden.
Ob dieser erneute Versuch des Angriffs auf die Bürgerrechte wieder nach
Jahren vor Gericht scheitern wird, ist natürlich ungewiß. Zwar haben
frühere Urteile des Bundesverfassungsgericht prinzipiell noch Bestand, aber
ob die heute links-grüne Richterschaft in einem erneuten Verfahren diese
dann abschwächt, ist nicht auszuschließen – ähnlich, wie das der
Europäische Gerichtshof gemacht hat. Aber nachdem sich jetzt schon die
ersten auf Datenschutz fokussierten Organisationen wie Netzpolitik oder die
Digitale Gesellschaft entsprechend negativ geäußert haben, besteht
zumindest die Hoffnung, daß der Rechtsweg eingeschlagen wird. Artikel:
Wird ggf. ergänzt.
Ich hatte zwar das »Achtung Reichelt!«-Video unten schon mal verlinkt,
aber ich möchte speziell noch auf das dort enthaltene
Interview von Reichelt mit
dem Medienanwalt Joachim Steinhöfel verweisen, da jener ein paar
klare juristische bzw. verfassungsrechtliche Ansagen machen. Der Link
springt zum Start des Videos.
Ich wollte es schon seit Tagen berichten: Namhafte Köpfe in Deutschland
haben
die
Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit als Gegenpol zu den
vielfältigen Bedrohungen ebendieser in diesem Land aus der Taufe gehoben.
Man kann dort auch unterschreiben, habe ich auch gleich getan.
…und die wenigsten begreifen es. In einer skurrilen Presseverantstaltung
erklärte Ursula von der Leyen, daß die App zur Alterskontrolle nun fertig
sei. Und die Software sei ja open-source, daher könne jeder nachprüfen, daß
da nichts Böses passiert, absolut sicher! Es hat aber gerade einen Tag
gedauert, bis Sicherheitsexperten erste schwerwiegende Probleme gefunden
haben.
Skurril wurde sie durch die Vergleiche, die von der Leyen zog: Die App
verglich sie mit der Corona-App, die ja so wichtig, gut und sicher war. Und
die Notwendigkeit, Jugendliche vor unliebsamen Meinungen zu schützen,
verglich sie mit dem Schutz der Jugend vor Alkohol und Tabakwaren. Ja, das
entsetzte wirklich viele Kommentatoren: Meinungsfreiheit auf der gleichen
Stufe wie Drogen! Was für ein Verständnis von Menschenrechten und den
Verfassungen der europäischen Staaten. Kritiker wenden auch ein, daß der
Jugendschutz eh nur ein Vehikel sei, um das Internet zu überwachen und
gleichzeitig die Meinungsfreiheit einzuschränken. Auch sind die meisten
sich einig, daß hier wieder die erfolgreiche Salamitaktik angewendet wird:
Angefangen mit harmlosen Spielereien werden mit der Zeit dann die Schrauben
immer weiter angezogen – auch, aber nicht nur, weil das Mittel ungeeignet
ist, das Problem zu lösen. In Australien zeigt sich gerade, daß die dort
schon eingeführte Sperre von Social Media für Jugendliche wirkungslos ist.
Aber vermutlich sind die Mittel absichtlich so gewählt – eben, um
für Verschärfungen Argumente zu haben. Ein Prinzip, das ja aber bei der
sogenannten »Klimarettung« angewendet wird!
Was vermutlich auch den meisten nicht bewußt ist, daß das Ziel eben die
Erwachsenen sind. Sie müssen diese Alterverifikation durchführen,
nicht die Jugendlichen. Denn die scheitern daran, beziehungsweise
sollten.
Die neuen Medien reagieren schon darauf, die alten Systemmedien schlafen
noch kräftig. Der Staatsfunk berichtete zwar von der Leyen-Veranstaltung
(hätte beinahe Laien… geschrieben…), natürlich nur mit positiven
Framing – irgendwo hatte ich einen Tagesschau-Schnipsel aufgeschnappt,
grausam!
Irgendwie spielen sie gerade weltweit verrückt, als hätten sie sich
abgesprochen. Selbst im amerikanischen Kongreß haben ein Demokrat und ein
Republikaner zusammen ein Gesetzesentwurf eingebracht, das Betriebssystemhersteller zum
Erfassen und Berichten des Benutzergeburtsdatum verpflichten soll. Anders
als bei uns, wo das alles im Hintergrund durch die Parteien koordiniert
wird, ist allerdings in USA es alles andere als sicher, ob so ein Gesetz
durchkommt. Wollen wir für die Amerikaner und letztlich auch für uns
hoffen, daß es scheitert. Der Blogger Danisch hat noch eine ganze Liste verrückter Meldungen in diesem Kontext
zusammengestellt.
Weitere Quellen:
Links werden ggf. ergänzt.
Eigentlich schon nicht mehr erwähnenswert, weil das jetzt schon
regelmäßig passiert: Einfach mal die (Landes-) Verfassung ändern, um die
AfD auszuschließen. In Rheinland-Pfalz hat die AfD nach der Wahl die
Möglichkeit, ohne Zustimmung anderer Parteien Untersuchungsausschüsse
einzusetzen. Nun wollen die Kartellparteien schnell die Grenze erhöhen,
damit das nicht passiert. »Unsere Demokratie« am Werk! Junge Freiheit, Apollo News berichten.
Ob Islam, Homosexualität oder Abtreibung: Leute, die noch eine
christliche Wertvorstellung besitzen, kommen in unserer »liberalen«
Gesellschaft immer mehr unter Druck, wenn sie diese auch öffentlich
äußern. Ein Kommentar bei der Jungen Freiheit, u.a. auch über den weiter
unten erwähnten Vorfall zweier YouTuber und über das Urteil des höchsten
finnischen Gerichts gegen die Politikerin Päivi Räsänen.