So, ich bin jetzt endlich mit dem Interview mit Björn Höcke durch. In
mehreren Abschnitten habe ich mir das angeschaut beziehungsweise angehört.
Wer hier wirklich irgendwas skandalöses erwartet, ist fehl am Platz.
Ausgiebig wird auch auf Höckes Biographie eingegangen, und die erklärt
doch, warum er in die Politik gegangen ist und die AfD mit aufgebaut hat.
Natürlich hat das Interview seine Höhen und Tiefen, was die Interessantheit
angeht, wobei es ab der vierten Stunde (Verfassungsschutz, Justiz &
Demokratie) dann doch wieder spannender wurde – nicht wegen seiner
Positionen, sondern aus den Erzählungen, wie mit der AfD umgegangen wird
und welche politischen Zustände wir mittlerweile haben. Für diejenigen, die
dem Correctiv-Lügengebäude Glauben schenk(t)en, erklärt Höcke in dem
Abschnitt über die Migration, welche Möglichkeiten er da sieht, und sie
entsprechen natürlich nicht den Behauptungen dieser linken Kreise.
Auch wenn Höcke teilweise doch manchmal wirklich ein paar Sekunden
innehält, bevor er anfängt zu reden und man geneigt sein könnte, sich zu
fragen, ob er jetzt nach Formulierungen sucht, um sich nicht zu
verplappern, glaube ich tatsächlich nicht diese Intention dahinter. Dazu
passiert das auch an unverfänglichen Stellen. Und in der Gesamtschau klingt
das auch ziemlich glaubwürdig, was er sagt. Natürlich weiß man auch nach so
einem Interview nicht wirklich, was in ihm steckt, aber auf der anderen
Seite wird es offensichtlich, daß bei der Dämonisierung dieses Mannes doch
relativ wenig Substanz gibt – es ist wirklich nur Haß und Hetze vom
politischen Gegner.
Apollo News hat übrigens noch einen Artikel über die polemischen
Reaktionen sus dem linken politischen Lager zu dem Interview, das im Moment
des Schreibens hart an der 3-Millionen-Views-Grenze kratzt und somit gerade
das bislang erfolgreichste Video des YouTubers geworden ist.
Es ist Wahnsinn. Sie wird zwar überall diskutiert, aber meines Wissens
hat noch kein EU-Land eine Alterskontrolle für Social Media beschlossen.
Dennoch drängt jetzt laut einem Artikel bei Tichys Einblick die EU die Mitgliedsstaaten, bis zum
Jahresende ihren schlecht funktionierenden Prototypen der
Mobiltelefon-Applikation bis zum Ende des Jahres in eine eigene Applikation
zu überführen und den Bürgern anzubieten. Auch wenn es sich immer anders
anhört, es ist eine Applikation, die die Erwachsenen ausführen
müssen und nicht die Kinder. Kritiker sehen das daher auch weiterhin als
Einstieg in eine totale Überwachung. Der Authentisierungszwang mit einer
vom Staat (ob Nationalstaat oder EU) könnte dann immer weiter ausgedehnt
werden. Nicht nur, daß der Staat dann möglicherweise Kenntnis von den
verwendeten Diensten erlangt, nein, er könnte dann auch über die Kontrolle
der App auch dem Bürger das Recht entziehen, einen Dienst zu benutzen.
Natürlich sind solche Absichten zur Zeit nirgendwo öffentlich schriftlich
fixiert, aber die Salamitaktik der EU ist schon legendär und in einem
unbeabsichtigten Moment von dem ehemaligen Kommissionspräsidenten
Jean-Claude Juncker ausgeplaudert worden.
Damit niemand ausbüchst, überlegt die EU wohl auch gerade Maßnahmen gegen die Nutzung von VPNs
(Virtual Private Networks), die ein Tunneln von Internet-Datenverkehr
ins Ausland ermöglichen und einem Dienst vorgaukeln können, man käme nicht
aus einer bestimmten Region (eben beispielsweise der EU) und unterläge
nicht deren auferlegten Restriktionen. Maßnahmen wie Verbote dergleichen
sind übrigens typische Kennzeichen totalitärer Staaten wie China, Rußland
oder Iran.
Der Überwachungswahn der EU geht auch in anderer Richtung weiter:
Mit dem Argument der Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Konkurrenten soll
der Quasi-Google gezwungen werden, alle Suchanfragen der Bürger in
der Union herauszugeben. Das soll auch gegebenenfalls Metadaten
enthalten, man ist sich aber wohl noch nicht einig, welche das sein sollen.
Der Artikel spekuliert hier. Zum Beispiel wäre die Information denkbar,
welche Vorschläge Google gemacht hat und ob der Benutzer einen von diesen
übernommen hat. Eine andere Information wäre, welche der angezeigten
Treffer der Benutzer ausgewählt hat. Auch wenn die Daten wohl anonymisiert
werden sollen, stellen die Kritiker die Frage, ob das überhaupt ausreichend
möglich ist. Es gibt genügend Beispiele der Wissenschaft, die erfolgreich
eine Deanonymisierung vorgenommen haben. Außerdem darf man nicht vergessen,
daß Benutzer schlichtweg auch direkt persönliche Daten in das
Sucheingabefeld eintragen.
Was der Artikel nicht diskutiert: Ich halte das Argument der
Wettbewerbsfähigkeit allerdings nur für einen Vorwand. Die EU ist meiner
Meinung nach selber sehr an den Daten interessiert. Seit Jahren hegt sie
ein massives Mißtrauen gegenüber den Bürgern der Mitgliedsstaaten,
insbesonders, seit in einigen Staaten rechte, alternative, EU-kritische
Parteien massiv an Zustimmung gewinnen. Während die Daten vielleicht nicht
die Überwachung der Bürger selber erlauben, könnten sie tiefe Einblicke
darüber geben, wie die Bevölkerung denkt und wo und wie sie sich
informiert. Die EU könnte daraus Gegenmaßnahmen ableiten – angefangen von
gezielter Propaganda bis hin zur Identifizierung und Bekämpfung
einflußreicher Informationsquellen.
Viereinhalb Stunden lang und seit gestern abend über 1.000.000 Views:
Ein Interview auf dem
YouTube-Kanal »ungeskriptet« mit Björn Höcke, bei dem er nicht alle
drei Sekunden unterbrochen wird. Ein Teil davon ist auch der Werdegang von
Höcke. Ich selber habe bis jetzt eine Stunde geschafft. Das hohe Interesse
halte ich für den Wunsch, hinter die den Linken und den »Demokraten«
aufgebaute Dämonisierung Höckes als Hitlers Bruder im Geiste zu blicken.
Soweit ich das jetzt beurteilen kann und ich bis jetzt gehört habe, wird
das Interview diesem Wunsch auch gerecht. Daher verwundert es auch nicht,
daß wohl die linke Blase tobt wegen des Interviews.
Es wird dringend Zeit, daß diese Regierung zum Ende kommt. Die Bild berichtet gerade, daß die Regierung klammheimlich die
überfällige Übernahme der Krankenkassenbeiträge für Bürgergeldempfänger
aus dem Entwurf gestrichen hat. Was mich dabei entsetzt hatte: Der
Ausgleich sollte sowieso nur bis zum Jahr 2051 erfolgen.
Nachtrag: Siehe auch Tichys Einblick
Ich hatte mich letztes Jahr zu weit aus dem Fenster gelehnt und mit
jemanden gewettet, daß die Koalition bis zum Ende letzten Jahres zerbrechen
würde. Dazu ist es bekanntlich nicht gekommen. Aber jetzt gibt es neue
Hoffnung: Nachdem Friedrich Merz bei der neulichen Klausurtagung in der
Villa Borsig Lars Klingbeil angeschrien haben soll (was er allerdings
dementierte, aber wer glaubt dem Lügenkanzler noch?), spitzt sich die Lage
offenbar zu. Bild berichtet hinter einer Paywall von Insidern im Bundeskanzleramt, daß es dort
hoch hergeht und auch über Alternativen gesprochen werde, die bislang tabu
waren. Die Bild hat auch an anderer Stelle verkündet, daß sich Jens Spahn
und Markus Söder insgeheim schon über Personalfragen in einer Post-Merz-Ära
verständigt hätten.
Was jetzt massiv zur Eskalation beiträgt, ist, daß der SPD-Fraktionschef
Matthias Miersch eine Wahrheit ausspricht (Bild, Junge Freiheit, Apollo News), die uns natürlich schon lange bekannt ist: Merz ist
als Bundeskanzler ungeeignet. So etwas kann man natürlich als
Koalitionspartner denken, aber nicht sagen. Das ist ein Affront und das
kann eigentlich die CDU/CSU nicht so im Raum stehen lassen.
Ich bin gespannt, wie das jetzt weitergeht, und frage mich gerade, ob ich
eine neue Wette mit meinem Bekannten anstrengen sollte.
Nachtrag: Scheint doch schon ziemlich schlimm zu sein. Angeblich werde schon über die Vertrauensfrage diskutiert.
Nachtrag 2: Bernd Baumann von der AfD wittert Morgenluft
(Video)
Friedrich Merz hat den ersten Sündenfall begangen: Nach einer Wahl mit
der alten Regierung noch schnell die Verfassung ändern, um sich Vorteile
für die nächste Amtsperiode zu verschaffen. Während Merz jedoch das gemacht
hat, um sich sein Leben als zukünftiger Regierungschef zu erleichtern,
entsteht jetzt in verschiedenen Bundesländern der Trend, sich als mögliche
Verlierer (also vor der Wahl) oder tatsächliche Verlierer (nach der Wahl)
noch Vorteile zu sichern und der AfD Steine in den Weg zu legen. Ein mir
bislang unbekannter Verfassungsrechtler, Hinnerk Wißmann, regt sich in
einem Gastbeitrag der FAZ wohl ziemlich darüber auf. Das ist jedoch leider
ein Bezahlartikel, aber Apollo News zitiert die wichtigsten Punkte und Argumente aus diesem
Beitrag. Und an einer Sache ist mir auch wieder aufgefallen, daß meine
Fähigkeiten zur Intriganz tatsächlich unterentwickelt sind: Sollte der
antizipierte Erfolg der AfD sich anders einstellen (höher oder niedriger)
und damit die vor der Wahl durchgeführten Änderungen für die Altparteien
ungünstig sein, dann könne man ja einfach schnell nochmal die
Verfassung anpassen! Ich bin sprachlos!
In einem sind die Politiker wirklich gut: Ihr Versagen als Erfolg zu
verkaufen. So auch die schwarz-grüne Regierung in Nordrheinwestfalen unter
Ministerpräsidenten Hendrik Wüst. Gerade in NRW sind die Migrantenzahlen
besonders hoch, auch an den Schulen, und die Kenntnisse der deutschen
Sprache oft mangelhaft. Statt daran zu arbeiten, diese zu verbessern, z.B.
daß man außerhalb des regulären Unterrichts gesonderte Sprachförderung
durchführt, kommt diese unfähige Regierung auf die Idee, Schüler könnten
doch ihre schriftlichen/mündlichen Prüfungen in ihrer Muttersprache
ablegen. Verkaufen tut sie das als »Vielfalt« in einer eh schon migrantisch
durchsetzten Gesellschaft. Was für eine Bankrotterklärung! Wobei die Frage,
wer diese Prüfungen denn abnehmen sollte, nicht wirklich erklärt wird.
Lehrermangel ist natürlich auch in NRW ein großes Problem. Im Antrag wird
dann herumlaviert von Leuten mit »internationalen Biographien« (was wohl
der neue »politisch korrekte« Begriff für Migranten zu sein scheint).
Offenbar will man die Praxis von migrantischen »Quereinsteigern« ohne
pädagogische Qualifikation ausbauen, was ja auch im Sinne des
islamo-sozialistischen Umbaus der Gesellschaft wäre. Apollo News hat den Bericht.
Es wird ja hierzulande schon gemunkelt, daß die meisten Hakenkreuze im
öffentlichen Raum nicht von Rechten hingeschmiert werden, sondern von
Linken, die sich dann prominent im »Kampf gegen Rechts« profilieren
können.
In USA kommt jetzt ein Skandal in dieser Richtung ans Licht, der aber um
viele Größenordnungen schlimmer ist. Die amerikanische Organisation
»Southern Poverty Law Center« (SPLC), eine linksradikale Organisation, die
überall Haß und Hetze aus der rechten Ecke sieht, jeden Kritiker als
Rechtsradikalen markiert und gesellschaftlich und wirtschaftlich
abzuschießen versucht, ist jetzt aufgeflogen. Seit mehr als einem Jahrzehnt
haben sie selber Millionenbeträge über Tarnfirmen an rechtsradikale
Organisationen gespendet, inklusive dem Ku Klux Klan, die diese Spenden
natürlich auch genutzt haben, um in der Öffentlichkeit sichtbar zu sein. So
konnte das SPLC mit dem Aufzeigen des allgegenwärtigen Rechtsradikalismus
die Notwendigkeit ihrer Existenz begründen und Spendengelder
einsammeln.
Die amerikanische Bundesstaatsanwaltschaft hat nun nach umfangreichen
Untersuchungen und Erkenntnissen Klage wegen Betrugs an den Spendern
erhoben.
Ob es in Deutschland so weit geht, weiß ich nicht. Aber die angeblichen
Enthüllungen des »Recherche-Portals« Correctiv ist in der
Verwerflichkeitsskala nichts anderes. Sie haben hunderttausende
leichtgläubige linksorientierte Bürger mit Lügen um die »Wannsee-Konferenz
2.0« getäuscht.