3000 Seiten Schmierpapier
Wer erinnert sich nicht über die Fake-Story der NGO »Correctiv«, in der Aussagen von Martin Sellner zur »Remigration« erst verdreht und dann der AfD angehängt wurde?
Es wird gerade der Versuch unternommen, mit ähnlichen verlogenen Methoden der AfD eine Verfassungswidrigkeit anzuhängen. Nachdem Versuche bislang gescheitert waren, eine Zweidrittel-Mehrheit im Bundestag für ein AfD-Verbotsverfahren zu organisieren, dachte sich eine linke NGO mit dem Namen »Gesellschaft für Freiheitsrechte« (GFF), sie müsse da ein bißchen nachhelfen. Eingeweihten ist diese NGO schon länger bekannt. Sie versucht, mit konstruierten, sogenannten strategischen Verfassungsklagen mit gecasteten »Opfern« linke Ideologie durchzusetzen, und war damit auch teilweise erfolgreich. Manche vermuten das auch deshalb, weil es möglicherweise noch Verbindungen zum Verfassungsgericht gibt – ein Mitglied des GFF soll auch früher mal ein Zuarbeiter einer Verfassungsrichterin gewesen sein.
Man entschloß sich vor rund einem Jahr, ein »Gutachten« zu einem möglichen Verbot zu erstellen. Angeblich »ergebnisoffen«, aber das hat schon von Anfang an niemand geglaubt. Nun wurde dieses »Gutachten« vorgestellt, eben die 3000 Seiten. Das war natürlich eine konzertierte PR-Aktion, denn nur Stunden später tönte es aus allen linken Sprachrohren, besonders natürlich auch von »Spitzenpolitikern« von SPD, Grüne und Linke, jetzt sei der Moment gekommen, das Verbotsverfahren in Gang zu setzen. Begleitet wird das ganze auch noch mit einer aufwendigen Web-Seite, auf der die Schlüsselargumente für ein Verbot aufzählen – immer mit einem hochpoppenden »Verfassungswidrig«-Button.
Nicht viel länger hat es allerdings gedauert, bis das die ersten Kritiker auf den Plan gerufen hat. Das fängt dann schon mit der Befähigung der an dem »Gutachten« beteiligten Personen an. Ausnahmslos offensichtlich linke Personen, nur ein kleinerer Teil mit juristischem Hintergrund. Daneben Leute, die sich mit »Genderstudies« und anderem Quatsch ihr Lebensunterhalt verdingen. Auch die Methodik wird kritisiert. Sie haben nach eigenen Angaben Millionen Meinungsäußerungen per KI vorselektieren lassen, ohne offenzulegen, wie die KI dafür instruiert wurde. Es wurden auch nur einseitig nach Äußerungen gesucht, die eine Verfassungswidrigkeit belegen sollen. Entlastende Meinungsäußerungen scheinen unberücksichtigt geblieben zu sein. Man wird den Eindruck nicht los, als habe man eine »erdrückende Masse« erstellen und mit dieser Masse auch den Versuch einer individuellen Kritik untergraben wollen.
Auch die auf der Webseite vorgestellten »Argumente« wurden kritisiert. So behauptet die GFF, die AfD wolle die politische Konkurrenz ausschalten. Und was macht sie selber gerade? Nach ihren eigenen Maßstäben handelt sie selber verfassungswidrig. Auch andere Aussagen, die angeblich verfassungsfeindlich seien, sind es nicht. Tatsächlich haben die Kritiker keine belastbaren Vorwürfe gefunden, die nicht schon in dem Gutachten des Verfassungsschutzes aufgezählt wurden, mit dem der Verfassungsschutz die AfD als »gesichert rechtsextrem« markieren wollte und damit im Eilverfahren vor Gericht kläglich gescheitert ist. Kritiker weisen darauf hin, daß in einem Verbotsverfahren die Latte nochmal ein deutliches Stück höher gesetzt werden würde, und daß dieses »Gutachten« bei weitem nicht ausreichen würde. Also alles nur Show, alles nur linke Propaganda.
Daß das nicht nur von den Konservativen und den Freunden der AfD so gesehen wird, mag man auch an der Berichterstattung in Mainstream-Medien sehen. Sie haben aus dem politischen Potsdam-Desaster mit den vielen Klagen unter anderem von dem Teilnehmer und Staatsrechtsjuristen Ulrich Vosgerau gelernt und wollen sich nicht nochmal die Finger verbrennen. So berichten sie zwar über das Gutachten, sie ziehen sich aber diesmal nicht den Schuh selber derart an, wie sie es bei der Correctiv-Story getan haben. Von konservativen Mainstream-Medien wird die erwähnte Kritik auch durchaus aufgenommen.
Insofern besteht gute Hoffnung, daß auch dieser Versuch, die AfD zu verbieten, ins Leere laufen wird. Und das ist gut so.
Artikel gibt es in den neuen Medien schon einige, ich habe sie aber nicht gesammelt. Einen guten Kommentar habe ich heute von Maximilian Tichy (dem Sohn von Roland Tichy) gehört, deshalb will ich den hier exemplarisch verlinken (Video, 17min). Es gibt aber auch andere gute.