Nicht nur, daß die EU uns mit Überwachung und Zensur beglücken will, wie
jetzt mit dem Social Media-Verbot für Jugendliche, deren Auswirkungen auch
jeder erwachsene Bürger in der EU am eigenen Leib zu spüren bekommen wird:
So hat die EU gerade grünes Licht für ein 8,6 Milliarden Euro
schweres Propaganda-Projekt gegeben. Mit dem »AgoraEU« getauften Projekt
soll uns Bürgern die »Werte« der EU vermittelt werden: Der ganze Genderkram
mit 1000 Geschlechtern und sexuellen Spielarten, gegen Transphobie, die
Gleichstellung der Frau, das Geschwafel der nützlichen »Vielfalt«,
gegen Rassismus und Xenophobie, Vermittlung des friedfertigen Islams und
damit auch gegen Islamophobie, die Nichtexistenz nationaler Identitäten,
das problemlose hunderttausendfache Abschlachten ungeborener Kinder und und
und. Tichys Einblick und Apollo News berichten.
Der Blogger Danisch hat übrigens noch eine »nette« Zusammenstellung, was diesen Sommer (möglichst in der Sommerpause,
wenn alle im Urlaub sind) über uns hereinbrechen wird. »Schön« ist auch der
zitierte Tweet von Dries van Langenhove. Er zeigt, wie so eine Propaganda
aussehen wird.
General Motors ist in den USA erwischt und jetzt verurteilt
worden, weil sie ohne Wissen der Eigentümer die Positionsdaten ihrer
Fahrzeuge gesammelt und an Datenbroker verkauft haben, sogar mit Namen!
Ich bin mir sicher, daß die Daten dann auch zu den Behörden, inklusive
Geheimdiensten, gelangt sind.
Preisfrage: Was machen deutsche und europäische Autobauer? Was glaubt
Ihr?
Ich hatte die Tage schon einen Artikel verlinkt, welcher die
EU-Kommissionsvizepräsidentin Virkkunen zitiert mit Überlegungen, virtuelle
private Netzwerke (VPNs) zu verbieten. VPNs sind so eine Art verschlüsselte
Verbindungen zwischen lokalen Netzwerken an verschiedenen Orten, die dann
wie ein großes, möglicherweise weltweites privates Netzwerk erscheinen,
ohne es technisch zu sein (daher auch der Teilbegriff »virtuell«). Wenn man
die VPNs nun – im Ausland – mit Übergängen in das reale Internet
ausstattet, kann man von überall in der Welt Verbindungen aufbauen, als
wäre man in dem betreffenden Land. VPNs werden aus ersterem Grund stark von
internationalen Firmen genutzt oder auch nur, um Home-Office-Arbeitsplätze
ins Firmennetzwerk zu integrieren, aus letzterem Grund gerne von
Privatpersonen, die lokale Zensur und Bevormundung zu umgehen versuchen.
Daher besonders beliebt bei Reportern und Bürgerrechtlern, aber natürlich
auch von Spionen, Kriminellen und Terroristen. VPNs zu verbieten war
bislang nur in diversen Formen von Unrechtsstaaten wie China, Rußland oder
Nordkorea üblich. Aber, wie wir gerade sehen, wird es langsam populär in
Staaten und Machtstrukturen wie die EU oder Großbritannien, die besonders
laut schreien, sie hätten so hohe Werte, wären ach so demokratisch und
würden die Bürgerrechte hochhalten. Nebenbei bemerkt, die EU macht übrigens
gerade eine Propaganda-Aktion in Sachen Meinungsfreiheit!
Die Junge Freiheit berichtet nun, daß nun nach der Vizepräsidentin eine
weitere Suborganisation der EU nach vorne prescht: Der wissenschaftliche Dienst. Der hat sicherlich nur beratende
Funktion, aber irgendwie läßt mich der Verdacht nicht los, als wolle man
sich so langsam an das Thema herantasten und schauen, ob und wieviele sich
aufregen. Neben der Salamitaktik eine beliebte Taktik, die Merkel auch
schon oft verwendet hatte: Sie hatte bei neuen »Ideen« immer einen ihrer
Lakaien vorgeschickt. Wurde »dessen« Idee nicht goutiert, war sie stets
fein heraus.
Ich hoffe, daß noch irgend jemand diesen Überwachungs- und Zensurwahn der
EU stoppt. Natürlich sind die Datenschutzorganisationen dagegen, aber ich
fürchte, das wird nicht ausreichen. Auf politischer Ebene sehe ich da noch
keinen großen Widerstand. Auf unsere Pappnasen von den Altparteien brauchen
wir erst gar nicht zu setzen.
Nachtrag: Siehe auch Heise
So, ich bin jetzt endlich mit dem Interview mit Björn Höcke durch. In
mehreren Abschnitten habe ich mir das angeschaut beziehungsweise angehört.
Wer hier wirklich irgendwas skandalöses erwartet, ist fehl am Platz.
Ausgiebig wird auch auf Höckes Biographie eingegangen, und die erklärt
doch, warum er in die Politik gegangen ist und die AfD mit aufgebaut hat.
Natürlich hat das Interview seine Höhen und Tiefen, was die Interessantheit
angeht, wobei es ab der vierten Stunde (Verfassungsschutz, Justiz &
Demokratie) dann doch wieder spannender wurde – nicht wegen seiner
Positionen, sondern aus den Erzählungen, wie mit der AfD umgegangen wird
und welche politischen Zustände wir mittlerweile haben. Für diejenigen, die
dem Correctiv-Lügengebäude Glauben schenk(t)en, erklärt Höcke in dem
Abschnitt über die Migration, welche Möglichkeiten er da sieht, und sie
entsprechen natürlich nicht den Behauptungen dieser linken Kreise.
Auch wenn Höcke teilweise doch manchmal wirklich ein paar Sekunden
innehält, bevor er anfängt zu reden, und man geneigt sein könnte, sich zu
fragen, ob er jetzt nach Formulierungen sucht, um sich nicht zu
verplappern, glaube ich tatsächlich nicht diese Intention dahinter. Dazu
passiert das auch an unverfänglichen Stellen. Und in der Gesamtschau klingt
das auch ziemlich glaubwürdig, was er sagt. Natürlich weiß man auch nach so
einem Interview nicht wirklich, was in ihm steckt, aber auf der anderen
Seite wird es offensichtlich, daß bei der Dämonisierung dieses Mannes doch
relativ wenig Substanz gibt – es ist wirklich nur Haß und Hetze vom
politischen Gegner.
Apollo News hat übrigens noch einen Artikel über die polemischen
Reaktionen sus dem linken politischen Lager zu dem Interview, das im Moment
des Schreibens hart an der 3-Millionen-Views-Grenze kratzt und somit gerade
das bislang erfolgreichste Video des YouTubers geworden ist.