Der Blogger Hadmut Danisch hat das in verschiedenen Artikeln
herausgearbeitet, seitdem triggert mich der Begriff, wenn ich ihn lese:
»legitim«. Recht und Gesetz interessieren Linke nicht im geringsten. Ihr
dumpfes Bauchgefühl entscheidet, was legitim ist. Man sieht es wieder an
den Protesten rund um den AfD-Parteitag am Wochenende:
Die AfD ist nicht legitim, Der Parteitag ist nicht legitim. Straßen zu
blockieren, ist legitim. Sich mit Polizisten zu prügeln, ist legitim. Sich
an Straßenbahnschienen festzukleben, ist legitim. Die Messehallen stürmen
zu wollen, ist legitim. Daß die neuen (»faschistischen«) Medien sie bei
ihrem Tun beobachten, ist nicht legitim. Daß die sich auch noch als
Journalisten bezeichnen, ist nicht legitim. Sie zu jagen und sie zu
verprügeln, selbst wenn sie schon auf dem Boden liegen, ist wiederum
legitim.
So einfach, so strunzdumm. Man definiert es als legitim, als rechtmäßig,
oder auch nicht, weil man es meint, nicht weil es ist, und damit hat es
sich. Was »legitim« eigentlich bedeutet, spielt keine Rolle. Die Google-KI
faßt das wie folgt ganz gut zusammen:
Der Begriff »legitim« bedeutet»gesetzmäßig«, »rechtmäßig« oder
»allgemein anerkannt«. Das Wort beschreibt Handlungen, Ansprüche oder
Verhältnisse, die im Einklang mit bestehenden Gesetzen, Regeln oder
moralischen Werten stehen und daher als berechtigt gelten.
Ist das eigentlich eine Sucht? Bekommen die eigentlich so etwas wie einen
Orgasmus, wenn sie daran denken, die Bürger überwachen zu können? Sie
agieren mittlerweile wie Drogenabhängige, wenn es um die Chatkontrolle
geht. Schranken fallen, man greift zum Illegalen. Das ganze muß doch eine
wichtige Komponente im Plan der totalitären EU sein.
Nachdem die Einführung einer erzwungenen Überwachung der Chataktivitäten
– natürlich nur zum Schutz der Kinder vor Mißbrauch (ha ha, wer glaubt denn
das noch?) – vorerst am EU-Parlament gescheitert ist, stehen sie im Moment
völlig blank da. Wie schön war es doch, wo Facebook & Co. es zumindest
»freiwillig« gemacht haben. Nur ist diese Regelung abgelaufen. Das Problem
ist: Man kann sie jetzt nicht mehr verlängern. Man hätte das nach
EU-Regularien beantragen müssen, als die Regelung noch in Kraft war. Jetzt
geht es nicht mehr.
Ach egal, scheiß drauf! Die EU ist drauf und dran, mal wieder ihre
eigenen Regeln zu brechen. Wie so oft. Ich behaupte mal ganz frei, daß es
vermutlich nicht eine einzige Regel bei der EU gibt, die nicht schon
gebrochen wurde. Vermutlich waren sie auch nicht dafür gedacht, sondern nur
als Blendwerk für den Bürger. Das erinnert an den Ausspruch des
DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht: »Es muß demokratisch aussehen,
aber wir müssen alles in der Hand haben«.
Tichys Einblick und Heise berichten.
Daß Urusla von der Leyen ihren Etat massiv erhöhen möchte und auch
eigene Einnahmequellen erschließen möchte (was übrigens gegen die
Verträge ist…), hatte ich schon gelesen. Aber daß sie sich gleichzeitig
mehr Macht aneignen möchte, in dem sie einfacher den Mitgliedsstaaten die
Gelder streichen kann, das ist mir neu. Bericht bei Report 24, via Danisch.
doch es könnte ein übler Bumerang werden!
Wer nicht unter einem Stein lebt, wird mitbekommen haben, daß der
YouTuber Ben Berndt auf seinem Kanal »Ben ungeskriptet« ein mehr als vier
Stunden langes Interview mit Björn Höcke gebracht hat. Dies hatte im linken
Lager, also bei den »demokratischen Parteien«, für heftigen Protest
gesorgt. Man könne doch dem »Faschisten« keine Plattform liefern usw, der
ganze linke Rotz rauf und runter.
Wer auch immer, irgend jemand in irgendeinem Politbüro konnte das nicht
auf sich sitzen lassen: Letzte Woche meldete sich bei Berndt die
Landesmedienanstalt NRW. Sie pickte sich einen Satz von Höcke aus dem
Interview heraus, wo dieser behauptete, der Spruch »alles für D…« sei kein
Motto der SA gewesen. Das sei eine falsche Tatsachenbehauptung. »Die
Wissenschaft« hätte das bewiesen, daß es so sei, und Berndt hätte das
wissen und Höcke über den Mund fahren müssen! Die Landesmedienanstalt
forderte Berndt auf, das Video nachträglich zu editieren und eine
»Richtigstellung« einzublenden. Außerdem solle Berndt alle anderen Videos
prüfen, ob dort nicht auch Falschbehauptungen enthalten seien. Von dieser
Aufforderung berichtete Berndt in einem eigenen YouTube-Beitrag. Ich hatte
keine zwei Stunden Zeit und hatte nur den Anfang angeschaut.
Von sich aus hatte er schon gesagt, daß er sich weigern wird, dem Folge
zu leisten. Aber da er neulich den Medienanwalt Joachim Steinhöfel im
Interview hatte, hat er ihn angerufen und um Rat gefragt. Der hat dann, wie
die YouTuber Kolja Barghoorn (Aktien mit Kopf) so passend formulierte, Blut
geleckt. Er hat eine deftige Replik auf das Schreiben formuliert und diese
auch teilweise öffentlich gemacht. Darin wirft er der Landesmedienanstalt
Zensur vor und daß sie nicht durch die Verfassung dazu legitimiert sei,
egal, ob es irgendwelche Gesetze gebe, die ihr die vermeintliche Erlaubnis
gebe. Es ginge nicht an, daß eine Behörde einem Journalisten vorschreibe,
wann und wie er eine Aussage eines Interviewpartners »einzuordnen« habe.
Insgesamt ist das eine schallende Ohrfeige mit Anlauf, die hoffentlich den
Leuten in der Behörde jetzt noch die Ohren klingen läßt! Er wolle das
notfalls vom Bundesverfassungsgericht klären lassen. Die Berichte gehen
jetzt reihum durch die Medien, die Welt hat aber offenbar zuerst darüber berichtet und hat mit
Steinhöfel auch ein
kurzes, aber aufschlußreiches Interview geführt, das sehenswert
ist.
Zum Schluß noch ein Witz zum Thema »Motto«: Berndt zeigt genüßlich den
Briefkopf der Landesmedienanstalt in die Kamera. Dort steht doch
tatsächlich unter dem Namen deren Motto: »der Meinungsfreiheit
verpflichtet«. Unsere Regierung ist wirklich perfekt darin, alle
Begriffe ins Gegenteil zu pervertieren. Demokratie, Meinungsfreiheit – was
kommt als nächstes: Wohlstand, Frieden, Gesundheit?
Wer erinnert sich nicht über die Fake-Story der NGO »Correctiv«, in der
Aussagen von Martin Sellner zur »Remigration« erst verdreht und dann der
AfD angehängt wurde?
Es wird gerade der Versuch unternommen, mit ähnlichen verlogenen Methoden
der AfD eine Verfassungswidrigkeit anzuhängen. Nachdem Versuche bislang
gescheitert waren, eine Zweidrittel-Mehrheit im Bundestag für ein
AfD-Verbotsverfahren zu organisieren, dachte sich eine linke NGO mit dem
Namen »Gesellschaft für Freiheitsrechte« (GFF), sie müsse da ein bißchen
nachhelfen. Eingeweihten ist diese NGO schon länger bekannt. Sie versucht,
mit konstruierten, sogenannten strategischen Verfassungsklagen mit
gecasteten »Opfern« linke Ideologie durchzusetzen, und war damit auch
teilweise erfolgreich. Manche vermuten das auch deshalb, weil es
möglicherweise noch Verbindungen zum Verfassungsgericht gibt – ein Mitglied
des GFF soll auch früher mal ein Zuarbeiter einer Verfassungsrichterin
gewesen sein.
Man entschloß sich vor rund einem Jahr, ein »Gutachten« zu einem
möglichen Verbot zu erstellen. Angeblich »ergebnisoffen«, aber das hat
schon von Anfang an niemand geglaubt. Nun wurde dieses »Gutachten«
vorgestellt, eben die 3000 Seiten. Das war natürlich eine konzertierte
PR-Aktion, denn nur Stunden später tönte es aus allen linken Sprachrohren,
besonders natürlich auch von »Spitzenpolitikern« von SPD, Grüne und Linke,
jetzt sei der Moment gekommen, das Verbotsverfahren in Gang zu
setzen. Begleitet wird das ganze auch noch mit einer aufwendigen Web-Seite,
auf der die Schlüsselargumente für ein Verbot aufzählen – immer mit einem
hochpoppenden »Verfassungswidrig«-Button.
Nicht viel länger hat es allerdings gedauert, bis das die ersten Kritiker
auf den Plan gerufen hat. Das fängt dann schon mit der Befähigung der an
dem »Gutachten« beteiligten Personen an. Ausnahmslos offensichtlich linke
Personen, nur ein kleinerer Teil mit juristischem Hintergrund. Daneben
Leute, die sich mit »Genderstudies« und anderem Quatsch ihr Lebensunterhalt
verdingen. Auch die Methodik wird kritisiert. Sie haben nach eigenen
Angaben Millionen Meinungsäußerungen per KI vorselektieren lassen, ohne
offenzulegen, wie die KI dafür instruiert wurde. Es wurden auch nur
einseitig nach Äußerungen gesucht, die eine Verfassungswidrigkeit belegen
sollen. Entlastende Meinungsäußerungen scheinen unberücksichtigt geblieben
zu sein. Man wird den Eindruck nicht los, als habe man eine »erdrückende
Masse« erstellen und mit dieser Masse auch den Versuch einer individuellen
Kritik untergraben wollen.
Auch die auf der Webseite vorgestellten »Argumente« wurden kritisiert. So
behauptet die GFF, die AfD wolle die politische Konkurrenz ausschalten. Und
was macht sie selber gerade? Nach ihren eigenen Maßstäben handelt sie
selber verfassungswidrig. Auch andere Aussagen, die angeblich
verfassungsfeindlich seien, sind es nicht. Tatsächlich haben die Kritiker
keine belastbaren Vorwürfe gefunden, die nicht schon in dem Gutachten des
Verfassungsschutzes aufgezählt wurden, mit dem der Verfassungsschutz die
AfD als »gesichert rechtsextrem« markieren wollte und damit im Eilverfahren
vor Gericht kläglich gescheitert ist. Kritiker weisen darauf hin, daß in
einem Verbotsverfahren die Latte nochmal ein deutliches Stück höher gesetzt
werden würde, und daß dieses »Gutachten« bei weitem nicht ausreichen würde.
Also alles nur Show, alles nur linke Propaganda.
Daß das nicht nur von den Konservativen und den Freunden der AfD so
gesehen wird, mag man auch an der Berichterstattung in Mainstream-Medien
sehen. Sie haben aus dem politischen Potsdam-Desaster mit den vielen Klagen
unter anderem von dem Teilnehmer und Staatsrechtsjuristen Ulrich Vosgerau
gelernt und wollen sich nicht nochmal die Finger verbrennen. So berichten
sie zwar über das Gutachten, sie ziehen sich aber diesmal nicht den Schuh
selber derart an, wie sie es bei der Correctiv-Story getan haben. Von
konservativen Mainstream-Medien wird die erwähnte Kritik auch durchaus
aufgenommen.
Insofern besteht gute Hoffnung, daß auch dieser Versuch, die AfD zu
verbieten, ins Leere laufen wird. Und das ist gut so.
Artikel gibt es in den neuen Medien schon einige, ich habe sie aber nicht
gesammelt. Einen guten Kommentar habe ich heute von Maximilian Tichy (dem
Sohn von Roland Tichy) gehört,
deshalb will ich den
hier exemplarisch verlinken (Video, 17min). Es gibt aber auch andere
gute.
Migration und Gerichte: Nirgendwo wird die linke Unterwanderung der
Justiz deutlicher sichtbar als bei diesem Thema. Die Kuscheljustiz bei
migrantischen Straftätern ist ja auch wohlbekannt. Das mußte jetzt auch
wieder Innenminister Dobrindt erfahren. Wieder klagt sich ein Migrant als
»Asylant« nach Deutschland herein. Apollo News, Welt unf Junge Freiheit berichten. Nicht nur bei Apollo News, auch im
Welt-Forum kocht die Volksseele (über 1000 Kommentare zum Zeitpunkt des
Schreibens).